46th Montreux Jazz Festival

Event Date: 10th July 2012 | Posted by:

[:de]Am Montagmittag ging es mit Marion im Gepäck auf in die französische Schweiz.

Am Dienstag waren wir früh fertig und so konnten wir noch gemütlich das Auto in Montreux abstellen und dem Badestrand einen Besuch abstatten. Um zwei Uhr ging es dann los mit einer Premiere: wir (Marion, Kerstin, Ralf, Sophia und die Andis) fuhren mit dem Dampfschiff zum Konzert nach Montreux. Das hatte ich bisher auch noch nie gemacht. Nach ca. einer Stunde Fahrt kamen wir also direkt an der Promenade in Montreux an und hatten dann nur noch 10 Minuten Fußmarsch zur Konzerthalle.

Da ich von Nathi und Nina wusste, dass die am Hintereingang warteten und Anastacia versprochenen hatte nochmal rauszukommen, begaben wir uns ohne Umwege direkt dort hin. Ich sah mindestens sechs bekannte Gesichter unter den ca. 20 Wartenden und begrüßte sie herzlich. Nach ca. 45 Minuten Warten (einer verhältnismäßig super kurzen Zeit) kam Anastacia heraus. Sie stürzte sich ins Getümmel der ca. 30 Personen, die alle gesittet und ruhig in einer Reihe warteten, und jeder bekam nacheinander Autogramme und Fotos. Am Meisten freute sich Sophia, die 14 jährige Nichte von Kerstin und Ralf , aber auch Kerstin gab zu, dass das Treffen mit Anastacia nicht spurlos an ihr vorbei gegangen war.

Bis zum Konzert war danach nicht mehr allzu lange hin und so relaxten wir noch kurz und stellten uns dann in die kleine Schlange vor den Eingang. Ein kurzer Sprint treppauf später warteten wir in der nächsten Schlange vor der Eingangstür zur Halle und nach einem weiteren sehr kurzem Sprint in der ersten und zweiten Stehplatzreihe nach den ca. 15 First Class Sitzreihen. Solange die Herrschaften saßen, hatten wir so einen super Blick auf die Bühne.

Um 19 Uhr war Einlass, von 20-20:45 spielte Nick Waterhouse. Ein Jazzer, der zwar ganz ok war, bei dem aber jedes Lied gleich klang. Danach war wieder Pause. Anschließend kam “Butterscotch“, ein junges Mädel mit weicher Soulstimme, die ihr Saxophonsolo komplett mit dem Mund machte. Anschließend gab es ein 6-minütiges Beatboxen, wie ich es noch nie gehört hatte. Echt super. Daumen hoch!

Danach kam wieder ne Pause und bis Anastacia endlich auf der Bühne war, war es schon 22 Uhr. Sie entschuldigte sich nach den ersten beiden Liedern gleich dafür, betonte, dass es nicht ihre Schuld gewesen sei. Anastacia hatte innerhalb kürzester Zeit die sonst so reservierten Schweizer auf ihrer Seite, obwohl oder gerade weil sie über ihr Oberteil lästerte und berichtete wie schwer es war sich mit den Trompetenärmeln den Po abzuwischen. Die pantomimische Darstellung dazu war zum Totlachen.

Danach versaute sie den Anfang der Premiere ihrer Sprockversion von “What can we do”, was aber egal war. Das Lied war spitze. Die Stimmung wurde von Lied zu Lied immer besser, was sehr schön war, allerdings für uns auch den Nachteil hatte, dass selbst die 230 CHF VIP-Sitzplätze vor uns vor Begeisterung aufstanden und uns die Sicht etwas nahmen. Es spricht aber eindeutig für Anastacia, dass sie das geschafft hatte! Da Babs und vor allem Dagi dieses Mal nicht dabei waren, wobei sie für mich schon wie Anastacia zu so einem Konzert gehören, erklärte sich Andi bereit das Konzert zu filmen. Dies stresste ihn etwas, aber er machte es trotz wachsamer Securities sehr gut und ich freu mich, dass wir das Video als Erinnerung haben. Danke, Schatz.

Leider war nach einer guten Stunde, wie auf fast allen Festivals, wieder Schluss und auch keine Zugabe durfte gespielt werden. Wir waren trotzdem zufrieden mit dem Verlauf des Tages und ließen diesen entspannt auf den Balkon mit Blick auf den Genfer See und dem gegenüberliegenden, französischen, beleuchteten Evian ausklingen.

Auf weitere Trips freut sich,

Eure Andi[:en]On Monday afternoon we were heading to the French Switzerland with Marion.

On Tuesday we were ready quite soon, so that we could park our car in Montreux with no hurry as well as visit the bathing beach. At two o’clock we started a premiere: we (Marion, Kerstin, Ralf, Sophia and the Andis) went to the concert in Montreux via steamship. I had never done that before. After our one hour trip we arrived directly on the Montreux’ promenade and only had 10 minutes left of walking to the venue.

Since Nathi and Nina had told me that they were waiting at the back entrance and that Anastacia had promised to come out once again, we immediately went there as well. I saw at least six known faces between the ca. 20 people waiting and greeted them warmly. After waiting for ca. 45 minutes (a relatively short amount of time) Anastacia arrived. She joined the fray of the 30 people waiting calmly and relaxed in one row and everyone got an autograph and pictures. Sophia, the 14 year old niece of Kerstin and Ralf was especially delighted, but also Kerstin admitted that meeting Anastacia had left its mark on her.

There wasn’t much time left until the beginning of the concert, so we relaxed a bit and then entered the small queue before the entrance. Only a short sprint later we were waiting in the next queue in front of the venue’s entrance and after another really short sprint we were standing in the front and second front row behind the ca. 15 First Class seats. So, as long as they were sitting, we had a great view over the stage.

At 7 pm they opened the doors, from 8 to 8:45 pm Nick Waterhouse was playing. He’s a jazz player who was quite ok, but each song sounded the same. Then there was again a break. “Butterscotch”, a young girl with a soft soul voice, who performed a saxophone solo only by using her mouth, followed. Then there were 6 minutes of beatboxing, like I’d never heard before. Really great. Thumbs up!

Then there was again a short break and we had already reached 10 pm when Anastacia finally entered the stage. After the first two songs she apologized, emphasizing that it hadn’t been her fault. In no time Anastacia had the Swiss audience’s sympathies even though or exactly because of the fact that she was making fun of her top telling everyone how difficult it was to wipe her bottom with it. Watching her presenting it in mime was dead funny.

Then she spoiled the beginning of the premiere of her sprock version of “What can we do”, but it didn’t matter. The song was amazing. The atmosphere was getting better and better with every song, which was very nice, but also a disadvantage for us, since even the 230 CHF VIP guests on the seats in front of us got up with excitement, so that we did no longer have such a great view. But it also speaks in favor of Anastacia, that she had made them wanting to get up! Since this time, Babs and especially Dagi hadn’t been part of the concert, even though for me the two of them belong to a concert such as Anastacia herself, Andi offered to film the concert. It was stressing him a little, but despite the vigilant securities he did a great job and I’m really glad to have the video as a great memory. Thank you, darling!

Unfortunately the concert ended after only one hour, like on almost all festivals and they weren’t even allowed to play an encore. Nevertheless we were glad about the day and ended it relaxing on our balcony with the Lake Geneva in front of us and the illuminated French Evian on the opposite.

I’m looking forward to more trips. Yours,

Andi[:]